Wie kann ich Holz vor Feuchtigkeit schützen?

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  • Durch Jotun Farbe Fachberatung
Wie kann ich Holz vor Feuchtigkeit schützen?

Wie schütze ich Holz vor Feuchtigkeit? Dauerhafter Schutz beginnt bei der Konstruktion: Dachüberstand, Gefälle, Tropfkanten, Hinterlüftung, geschütztes Hirnholz. Eine diffusionsoffene Beschichtung ergänzt das.

Ratgeber · Vorbereitung & Pflege

Aktualisiert am 7. August 2026.

Holz nimmt je nach Wetter Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Problematisch wird es, wenn Wasser dauerhaft stehen bleibt, über Hirnholz oder offene Fugen eindringt oder hinter einer Beschichtung nicht abtrocknen kann. Dauerhafter Schutz beginnt deshalb bei der Konstruktion, nicht erst beim Anstrich.

Kurz gesagt

Je weniger Wasser das Holz erreicht und je schneller es trocknet, desto länger halten Holz und Anstrich. Sorgen Sie für Dachüberstand, Gefälle, Tropfkanten, Abstand zum Boden und Hinterlüftung, und schützen Sie Hirnholz besonders. Eine diffusionsoffene, elastische Beschichtung ergänzt das, ersetzt es aber nicht.

Warum zu viel Feuchtigkeit Holz schädigt

Bleibt Holz zu lange feucht, entstehen Algen, Schimmel und holzzerstörende Pilze, Beschichtungen verlieren die Haftung, Fugen öffnen sich und Bauteile verformen sich. Besonders gefährdet sind waagerechte Flächen, Hirnholz, untere Brettenden, Fensteranschlüsse und Bereiche mit wenig Luft. Suchen und beheben Sie die Ursache zuerst, bevor Sie streichen.

Feuchtigkeit im Holz

Waagerechte Flächen, Hirnholz und untere Kanten sind am stärksten gefährdet.

Konstruktiver Holzschutz hält Wasser fern

  • Ausreichende Dachüberstände und funktionierende Dachrinnen.
  • Gefälle auf waagerechten Flächen, damit Wasser abläuft.
  • Tropfkanten und abgerundete Kanten statt scharfer Profile.
  • Abstand zum Boden und zu dauerhaft feuchten Pflanzen.
  • Funktionierende Hinterlüftung bei Fassadenbekleidungen.
  • Besonders sorgfältig geschütztes Hirnholz und Sägekanten.

Diffusionsoffen bedeutet nicht ungeschützt

Bei Außenholz ist eine wasserabweisende und zugleich diffusionsoffene Beschichtung sinnvoll: sie reduziert die Wasseraufnahme, während begrenzte Feuchtigkeit wieder entweichen kann. Auch filmbildende Systeme wie Demidekk Cleantech eignen sich sehr gut, wenn sie elastisch, diffusionsoffen und für das Bauteil freigegeben sind. Entscheidend sind das ganze System, die Schichtdicke und eine Konstruktion, die Trocknung ermöglicht.

💡Tipp: Bei druckimprägniertem Gartenholz gilt: die Imprägnierung schützt gegen Fäulnis, nicht gegen Vergrauung, und das Holz muss vor dem Streichen unter 18 Prozent Holzfeuchte liegen. Mehr dazu im Ratgeber zum Imprägnieren.

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Häufige Fragen

Schützt ein Anstrich allein vor Feuchtigkeit?
Nein. Konstruktiver Holzschutz kommt zuerst, der Anstrich ergänzt ihn. Beheben Sie stehendes Wasser und offene Fugen zuerst.
Muss Holz atmen?
Vereinfacht gesagt: entscheidend ist eine diffusionsoffene Beschichtung und eine Konstruktion, die Trocknung ermöglicht.

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Senden Sie uns Fotos der gefährdeten Stellen und Angaben zum Bauteil. Wir helfen bei Konstruktion, Grundierung und passendem Anstrich.